Cyberkriminalität und wie man sich schützt.

Wir leben in einer medialen Welt voller Information und Kommunikation. Das Internet bietet uns sein schier grenzenloses Wissen an, um stets aktuell auf dem Laufenden zu bleiben und mitreden zu können. Neben Fragen, wie wird heute das Wetter oder was benötige ich zum Kochen von Gerichten, erinnern uns online Kalender an wichtige Dinge.

Cyberkriminalität kann überall dort auftreten, wo Menschen IT-Geräte wie Smartphones, Computer und in Universitäten, Behörden und zu Hause verwenden. Bei Cyberkriminalität gibt es keine Landesgrenzen oder verschlossene Türen.

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Cyberkriminalität ist der Einsatz moderner Informationstechnologie bei Straftaten. Als Cyberkriminalität werden zunächst Straftaten unter Einsatz von Technologie bezeichnet. Beispiele hierfür sind das Versenden einer betrügerischen E-Mail an ein potenzielles Opfer anstelle des Versendens von Postsendungen.

Auch Cyberterrorismus oder Spionage können als Computerkriminalität angesehen werden. Im engeren Sinne umfasst der Begriff Computerkriminalität Straftaten, die den Computer oder das Netzwerk selbst betreffen.

Warum ist diese Kriminalitätsform so gefährlich?

Cyberkriminalität ist eine Straftat, die durch den Einsatz von Computern und Technologie begangen wird. Die Täter können überall auf der Welt sein und ihre Spuren ziemlich gut verwischen. Der Tatort muss nicht mit dem tatsächlichen Tatort übereinstimmen, und das Besondere an der Cyberkriminalität ist, dass die Täter von nahezu jedem Ort der Welt aus agieren können.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Die Professionalität der Personen, die die Straftaten begehen, steigt mit der steigenden Anzahl infizierter Geräte. Die Hacker versuchen, mit geringem Aufwand, Passwörter und Daten von Konten auf möglichst vielen Computern und Smartphones zu stehlen. Sie versuchen auch, Malware auf so vielen Geräten wie möglich zu installieren.

Immer häufiger werden Cyberangriffe gegen Ziele mit hoher Priorität geplant, bei denen das Ergebnis für das Opfer viel schlimmer sein könnte. Diese Angriffe können sich auf große kommerzielle Unternehmen oder Standorte kritischer Infrastrukturen beziehen.

Was können Sie selbst tun?

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) informiert Opfer von Cyberkriminalität auf seiner Website über Schutzmaßnahmen. Opfer sollten sich an ihre örtliche Polizeidienststelle wenden.

Die Allianz für Cyber-Sicherheit ist eine gute Informationsplattform für Unternehmen und Institutionen.

Wer kümmert sich um die Bekämpfung?

Das Bundeskriminalamt BKA koordiniert und ermittelt Cyberkriminalität auf Bundesebene in Deutschland. Die Verfolgung und Aufarbeitung von Cyberkriminalität obliegt zunächst den Kriminalämtern der Länder gemeinsam mit der Bundesebene. Darüber hinaus veröffentlicht das BKA jährlich einen Bericht zur Situation der Cyberkriminalität in Deutschland.

Internationale Zusammenarbeit ist von entscheidender Bedeutung, da kein Land alleine mit grenzüberschreitender Cyberkriminalität fertig werden kann. Das Europäische Zentrum für Cyberkriminalität (EC3) von Europol trägt dazu bei, diese Zusammenarbeit zu festigen, und auch Interpol konzentriert sich an seinem neuen Standort in Singapur auf die Cyberkriminalität.

Autor: JP

Quelle: www.bmi.bund.de

Titelbild: Bild von Biljana Jovanovic auf Pixabay

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