Reise ins „Traumland Südafrika“ – Teil 3

Eine Tagestour zum Kap der Guten Hoffnung

Diese Route führt von Kapstadt bis zum Kap der Guten Hoffnung, größtenteils am Meer entlang. Man fährt zuerst durch die vielbesuchten Badeorte Green Point, Sea Point (dort existiert ein Aquarium, das zum Forschungsinstitut einer Universität gehört und für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist), Clifton, Camps Bay und Llandudno und am zerklüfteten Felsmassiv der „Zwölf Apostel“ vorbei.

Der nun folgende Straßenteil über Hout Bay (Fahrt zur Robbenkolonie nahe bei Hout Bay möglich) und dem Chapmans Peak führt an Felsengipfeln und Steilhängen vorbei, an deren Fuß, über 200m tiefer, die Brandung tost.

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Man fährt weiter durch die Atlantik-Badeorte Kommetjiie und Witsands in den herrlichen Naturpark der südlicheren Kap-Halbinsel (viele Springböcke, Zebras, Strauße etc.) und erreicht schließlich das Kap der Guten Hoffnung, von dem der berühmte Seefahrer Francis Drake 1580 sagte: „Es ist etwas äußerst Imposantes und das schönste Kap, das wir je auf der Welt sahen.“

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Vorsicht ist hier vor den Affen geboten! Sie eignen sich alles an, was sie bekommen können.Meistens treten sie in Gruppen auf, um abzulenken. Auch das Innenleben von Autos ist nicht vor Ihnen sicher. Speziell bei geöffneten Seitenfenstern oder auch Wagentüren.

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Ein lohnender Spaziergang führt zum Leuchtturm. Von dort hat man einen unvergesslichen Rundblick. Die Rückfahrt erfolgt an der Küste der bereits zum Indischen Ozean gehörenden False Bay mit ihren Badeorten und berühmten Sandstränden. Bei Bordjiesrif (Buffels Bay) erinnert ein Monument an den portugiesischen Seefahrer Vasco da Gama und bei Platbom ein anderes an Bartholomäus Diaz, der 1488 hier landete und ein Kreuz an der Küste aufrichtete. Die Küstenstraße führt nun über Millerspoint, Simonstown (Hafen der südafrikanischen Kriegsmarine) , Fish Hoek, Kalk Bay und St. James bis Muizenburg. Man verlässt nun die Küste und fährt durch ein berühmtes Weinanbaugebiet nach Groot Constantia.

Das ehemalige Heim des Gouverneurs Simon an der Stel dient heute als Museum und ist ein gutes Beispiel kapholländischen Kolonialstils. Den Weinkeller hinter dem Gebäude ziert ein Giebel von Anton Anreith.

Das nächste Sehenswerte ist die Stadt Kirstenbosch mit einem der schönsten Botanischen Gärten der Welt. Von August bis November erreicht die Blütenpracht hier ihren Höhepunkt. Weiter geht es nach Wynberg, einer entzückenden Gartenstadt mit herrlichem Naturpark, und Maynardville mit schönem Freilufttheater und erreicht dann Groote Schur Estate (Große Kornkammer), eine Schenkung von Cecil Rhodes an die Nation. Man besichtige hier die malerisch an einem Berghang gelegenen Gebäude der Universität, die im kapholländischen Stil erbaute Residenz des Premierministers, die holländische Windmühle sowie das Rhodes Memorial an den Hängen des Devil’s Peak.

Die Fahrt geht dann über Rondebosch zurück nach Kapstadt.

Ein wunderschöner Tag ist damit zu Ende gegangen.

Autorin: D. Vering

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