Tipps gegen dünner werdendes Haar im erfahrenen Alter.

Dünner werdendes Haar im erfahrenen Alter, im Sinne einer zu geringen Haardichte, ist häufig eine Form von Haarausfall.

Wenn das Haar von Frauen, besonders am Oberkopf dünner wird, oder der Haaransatz als Mann am Hinterkopf immer weiter zurückgeht, kann unter anderem erblich bedingter Haarausfall die Ursache dafür sein. Man nennt dieses androgenetische Alopezie.

Bei Frauen zeigt sich dieses meistens erst in den Wechseljahren oder bei hormonellen Schwankungen.

Bei Männern tritt Haarausfall oftmals schon ab dem 20. Lebensjahr oder früher auf. Hier können spezielle Haarausfall-Medikament aus der Apotheke helfen, um den Prozess zu verlangsamen.

Werden die Haare hingegen am gesamten Kopf immer dünner, liegt wahrscheinlich eine diffuse Alopezie vor. Mögliche Ursachen sind Stress, falsche Ernährung, Eisenmangel oder bestimmte Medikamente.

Haarausfall, hervorgerufen durch Medikamente oder Mangelernährung, verschwindet in der Regel nach dem Verändern der Lebensweise wieder. Mittel gegen diffusen Haarausfall können helfen, auch die Haarwurzeln zu stärken und das Haarwachstum anregen.

vitkA.de empfiehlt folgende Tipps gegen Haarausfall

  • Koffeinhaltige Shampoos, regen die Haarwurzeln zum Wachstum an.
  • Auch eine ausgewogene Ernährung mit bestimmten Vitaminen kann das Haarwachstum unterstützen und die Haarfollikel widerstandsfähig halten.
  • Vitamin A regt ein gesundes Haarwachstum an und hält es glatt. Vitamin A kommt vor allem in Milchprodukten, Fisch, Karotten, Paprika und Aprikosen vor.
  • B-Vitamine sind in Hefe, Fleisch, Eigelb, Nüssen und Hülsenfrüchten enthalten und aktivieren wichtige Stoffwechselvorgänge in den Haarwurzeln und beugen Entzündungen vor. Außerdem regulieren sie die Talgproduktion und stärken Haut und Haare.
  • Auch mit Vitamin C liegen Sie immer richtig, wenn es ums Haarwachstum geht. Essen Sie Zitrusfrüchte und Gemüsekohl, denn sie sind echte Vitamin-C-Bomben. Vitamin C hilft auch dem Spurenelement Eisen, sich an rote Blutkörperchen zu binden und durch den Körper weiter transportiert zu werden. Eisen ist ein wichtiger Bestandteil des Haares, sodass es genau dort ankommt, wo es wirken soll, nämlich in den Haarfollikeln. Zu wenig Eisen kann vor allem bei Frauen zu Haarausfall führen. Essen Sie deshalb Fleisch, Nüsse und Hülsenfrüchte. Haare lieben zudem Eiweiß. Da Haare zum größten Teil aus Keratin bestehen, darf Protein auf dem Speiseplan nicht fehlen. Setzen Sie auf pflanzliches Eiweiß aus Kartoffeln, Getreide und Sojabohnen, da es biologisch wertvoller ist.
  • Kupfer ist für eine gesunde Haarpracht auch unerlässlich. Kupfer regt Stoffwechselvorgänge in den Körper- und Haarzellen an und verbessert die Haarstruktur. Insbesondere Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse und Trockenfrüchte sind ideale Kupferquellen.
  • Zink ist ein absoluter Alleskönner – das Spurenelement unterstützt das Haarwachstum und sorgt für eine schnellere Bildung neuer Haarzellen. Außerdem sorgt es für eine gesunde Kopfhaut und schützt die Haarwurzeln vor Entzündungen. Frische Austern sind eine ideale Zinkquelle. Aber auch Fleisch, Eier und Käse. Eine ausgewogene Ernährung lässt sich nicht immer in den Alltag integrieren. Dank speziell entwickelter Nahrungsergänzungsmittel können Sie Haarwurzeln mit allen wichtigen Nährstoffen versorgen. Achten Sie auf die sorgfältig dosierte Nährstoffkombination mit Zink, Vitaminen und Omega-3-Fettsäuren.
  • Vermeiden Sie Fasten oder radikale Diäten (Kalorienaufnahme unter 1.000 Kilokalorien). Bei Haarproblemen sollten Sie zudem eine zu einseitige Ernährung, etwa im Rahmen einer veganen Ernährung, unbedingt vermeiden, denn eine Mangelernährung macht sich schnell durch Haarausfall bemerkbar.
  • Vermeiden Sie Frisuren, die zu viel Druck direkt auf die Wurzeln ausüben, wie z. B. enge Zöpfe oder Dutts. Verteilen Sie Ihr Haar oder binden Sie es zu einem lockeren Zopf.
  • Hitzetrocknung kann auch das Haar und seine Wurzeln ebenfalls belasten. Föhnen Sie am besten nur bei mittlerer Hitze. Natürlich wäre es besser, die Haare immer an der Luft trocknen zu lassen.
Nicht zu heiß föhnen.
  • Verwenden Sie beim Haarewaschen ein mildes Shampoo, um Ihre Kopfhaut sanft zu reinigen und auf die Nährstoffaufnahme vorzubereiten. Babyshampoos, Shampoos aus dem Reformhaus oder gut bewertete Koffeinshampoos funktionieren hier alle.
  • Massieren Sie Ihre Kopfhaut beim Haarewaschen häufiger und länger. Dadurch wird die Durchblutung verbessert, was wiederum die Aufnahme von Vitaminen und Mineralstoffen fördert. Sie können Ihre Kopfhaut beim Shampoonieren einfach massieren oder ein natürliches Öl wie Arganöl oder Jojobaöl für eine breite Massage verwenden.

Wenn der Haarausfall trotz der vielen Tipps weiterhin anhält, sollten Sie mit Ihrem Hausarzt sprechen. Dieser kann, zum Beispiel durch eine Blutuntersuchung, herausbekommen, worin die Ursachen für Haarausfall liegen und Ihnen gezielt helfen.

Text: JP / Foto: Adobe Stock Lizenz / Bild „Föhnen“ von Ryan McGuire auf Pixabay

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