Eine Reise nach Brüssel, in die Hauptstadt von Belgien.

Brüssel mit ca. 20 selbständigen Vororten zählt etwa 1,4 Millionen Einwohner (Flamen und Wallonen). Die Stadt selbst hat aber nur 170.000 Einwohner. Die Stadtbebauung zieht sich durch das Sennetal aus an sieben Hügeln hinauf, daher reicht die Höhenlage über dem Meeresspiegel von 15 m bis 80 m. Man unterscheidet also eine Unter- und eine Oberstadt, wie z. B. auch auf Helgoland. Die vom früheren Festungswall umschlossene Innenstadt verliert mehr und mehr an Einwohnern und entwickelt sich zum Geschäfts- und Verwaltungszentrum. Hier befindet sich auch der Sitz der belgischen Regierung einschließlich des Parlamentes, während sich die europäischen Dienststellen östlich des Ringes (Quartier Leopold) niedergelassen haben.

Seit 1958 residieren hier:

Die Kommission der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG)

Die Kommission der Gemeinschaft für Atom-Energie (EU RATOM)

Im Jahre 1966 verlegte die NATO ihr Hauptquartier nach Brüssel.

Nur wenige Kilometer nördlich der Sprachgrenze (Flamen im Norden, Wallonen im Süden) liegend, ist die Stadt offiziell zweisprachig, das Französische überwiegt aber bei weitem.

Brüssel muss auch als Mittelpunkt kulturellen Lebens erwähnt werden. Eine königliche Akademie, mehr als 35 kleine und große Museen (Museum für alte Kunst, Museum für moderne Kunst), Justizpalast, Kirchen und Kapellen.

Bild von Eva Lopez auf Pixabay

Berühmt ist Brüssel ebenfalls für seine hervorragenden Schokoladen und Pralinen. Allerdings nicht ganz günstig.

Sehenswürdigkeiten:

Atomium:Es gilt als das Wahrzeichen von Brüssel und wurde anlässlich der Weltausstellung im Jahre 1958 errichtet.

Bild von Waldo Miguez auf Pixabay

Schloss Laeken – Wohnsitz des Königs: Im Schlosspark die Astrid-Kapelle, die König Leopold für seine tödlich verunglückte Frau erbauen ließ.

Das Manneken-Pis:

Der Knabe verkörpert den rebellischen Geist der Brüsseler. Die kleine Bronzestatue wurde im 17. Jahrhundert von dem belgischen Bildhauer Duquesnoy entworfen.

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Österreichischer Platz:

Hier befindet sich der Justizpalast und auch das Bankenviertel. Als der Platz/Park neu gestaltet werden sollte, wurde durch einen Architekten-Wettbewerb eine Großbank mit der schönsten Fassade ausgezeichnet, die als Dank dafür ihrerseits eine Skulptur von Moore stiftete. Dieser Platz macht einen großzügigen, imposanten Eindruck.

Bild von Walkerssk auf Pixabay

Marktplatz:

Der Marktplatz entstand im 12. Jahrhundert. Er ist 110 m lang und 70 m breit. Er wird abends angestrahlt, in verschiedenen Farben und mit herrlicher Musik. Die alten, so sehr schönen Gebäude bilden durch ihre Einheit eine traumhafte Kulisse.

Rathaus:

Das Rathaus, von 1402 bis 1404 erbaut, gehört zu den besterhaltenen Bauten aus der Zeit der Gotik. Umgeben wird das Rathaus von Zunfthäusern, die im 17. Jahrhundert entstanden. Der Rathausfront gegenüber befindet sich das Haus des Königs (Brothaus genannt), links und rechts umgeben von weiteren Zunfthäusern, die aber erst im Jahre 1873 bis 1895 im Stil des 16. Jahrhunderts erbaut wurden. Im Haus des Königs befindet sich jetzt das Gefängnis von Brüssel.

Brüssel ist auf jeden Fall eine Reise wert.

Autorin: D. Vering /Fotolizenz: Pixabay.de

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